Was ist NIS?
"Das Überleben des Organismus hängt von seiner Fähigkeit ab, Informationen aus der Umgebung richtig aufzunehmen und zu verarbeiten."
Das Neurologische Integrationssystem (NIS) ist ein rein manuelles Behandlungskonzept zur Diagnostik und Behandlung von Regulationsstörungen in allen Körpersystemen. Ziel des NIS ist es, über das Nervensystem die Kohärenz zwischen Umwelt und Mensch wiederherzustellen und damit die Selbstheilung zu ermöglichen.
Geschichtliches
Dr. Allan Phillips D.O.
Der neuseeländische Osteopath Dr. Phillips verknüpfte in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts Erkenntnisse aus Anatomie, Physiologie, Neuropsychoimmunologie, Neurowissenschaft, Stressforschung, Osteopathie und Akupunktur und entwickelte daraus ein System zur Reintegration dysfunktioneller Körpersysteme auf neurologischer Ebene. Hintergrund war die Erkenntnis, dass viele Behandlungskonzepte nicht die Regulationsebene des Nervensystems explizit mit einbezogen, und er vermutete, dass deshalb die Erfolge der Behandlungen zum Teil nur mäßig oder nicht anhaltend waren. 1989 lehrte Dr. Phillips das System erstmals in Neuseeland, im Verlauf folgten Seminare in Australien, USA, Japan und England. Seit 2006 wird NIS in Deutschland gelehrt.
Worauf es ankommt
Im Mittelpunkt der Untersuchung und Behandlung steht das Nervensystem.
Die entscheidende Frage bei dem NIS ist, ob es eine brauchbare
Kommunikation, also ein brauchbares Signal zwischen den Zellen und der
Umwelt, vermittelt durch das Nervensystem, gibt. Das Nervensystem steht
deshalb im Mittelpunkt der Untersuchung und Behandlung, da es alle
Körpersysteme miteinander vernetzt und die Reaktion auf Reize aus der
Umwelt koordiniert.
Wird ein Reiz nicht optimal wahrgenommen oder
verarbeitet, oder ist ein Körpersystem nicht in der Lage eine
erforderliche Reaktion umzusetzen, können Symptome aller Art und in
allen Körpersystemen entstehen. Aus diesem Grund wird mit dem NIS nicht symptombezogen, sondern systemisch/systematisch untersucht und
behandelt, da man davon ausgeht, dass jede Erkrankung nur eine Symptom
einer Dysregulation ist.
Bei der Untersuchung mit dem NIS werden
deshalb alle Facetten verschiedener neurologischer, physiologischer,
immunologischer und emotionaler Funktionen immer in einen systemischen
Kontext gebracht, um zu evaluieren, unter welchen Umständen bestimmte
Funktionen des Körpers nicht optimal ablaufen. Dies bezieht sich auf
die strukturelle Integrität des Bewegungssystems, auf die Funktion der
Organe und die Funktion des Nervensystems, im Sinne des kognitiven
Potentials und der emotionalen Stabilität.
Durch Wiederherstellung der Kommunikation zwischen der Umwelt und dem Körper können mit Hilfe des NIS, mit einfachsten Mitteln, komplexe Symptommuster, ob physischen oder emotionalen Ursprungs, ob akut oder chronisch, im Steuerungs- und Koordinationssystem des Körpers untersucht und behandelt werden. Dadurch wird die Homöodynamik wiederhergestellt.
Termine
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NIS Einführungvortrag (2013)
24.01 - 24.01.2013
Berlin
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NIS Einführung 1 (2013)
16.03 - 17.03.2013
Freising bei München
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NIS Einführung 2 (2013)
11.05 - 12.05.2013
Freising bei München
